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Am Wochenende feierte die Marler Kuba Moschee hier Gemeindefest und am Sonntag ging zum Ölringen.
Aber was ist das Ölringen ?
Der Osmanische Sultan Orhan Gazi zog mit seinen Brüdern und 40 Kriegern um verschiedene Eroberungszüge zu beginnen. In der Nacht beim Lager begannen die Männer zur Unterhaltung und zum Training mit dem Ringen. Der Legende nach rangen zwei Männer einen ganzen Tag und eine Nacht bis sie vor Erschöpfung zusammenbrachen und starben. Die Kameraden begruben die beiden. Nach Jahren als sie wieder zur Begräbnisstelle kamen, entsprangen aus den Gräber der Kameraden 40 Quellen. So wurde der Ort Kirkpinar genannt, was Übersetzt heißt vierzig Quellen. Das Ringen wird seit 1640 ausgeübt, eine tradionelle Art ist das Ölringen. Beide Gegner bedecken ihren Körper mit Olivenöl, was das Hebeln und Greifen erschwert.
Zwei Möglichkeiten können zum Sieg führen, der Schultersieg der Gegner wird mit beiden Schultern auf den Boden gedrückt oder man hebt den Gegner auf und geht drei Schritte. Das traditionsreiche und Größte Ölringertunier wird jedes Jahr in Kirpinar nahe Erdine seit 650 Jahren abgehalten. Der Gewinner darf sich dann ein Jahr lang der beste Ölringer des Landes nennen.
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