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Der Heimatverein kennt den kürzesten Weg zwischen Marl und Haiti
Der kürzeste Weg von Marl nach Haiti führt über Robert Heinze. Das wissen die Mitglieder des Heimatverein Marl - und so ist 500-€-Spende vom Veilchendienstag bereits vor Ort angekommen. „Dieses Geld ist dort herzlich willkommen“, sagt Gudrun Droske, die den Hilfsdienst zwischen Marl und Haiti koordiniert.
In den Aschermittwoch hineingeschunkelt
Hoch her ging es zum Ende der diesjährigen Karnevalssession beim Heimatverein: Der Saal bei Weiß in Alt-Marl war gut gefüllt, die Mitglieder und Freunde des Vereins ließen es sich nicht nehmen, bei leckerem Rührei, Mettwurst, Schinken und Brot in den Aschermittwoch hineinzuschunkeln. Mit von der Partie waren die Mühlradsänger, die gewohnt professionell für gute Unterhaltung sorgten. Dabei wurden sie von spritzigen Büttenreden unterstützt.
Eine runde Summe für die Waisenkinder
„Der Vorstand hat beschlossen, das Eintrittsgeld für den Abend auf 500 € aufzurunden und an die Haitihilfe zu spenden. Robert Heinze ist bereits vor Ort und bat daher seine Mitstreiterin Gudrun Droske, den Scheck von Franz Kleinkes entgegen zu nehmen. „Ich habe gleich mit Robert Kontakt aufgenommen“, berichtet Gudrun Droske, „er bedankt sich beim Heimatverein und versichert, dass er das Geld mehr als gut gebrauchen kann.“ Priorität hat im Augenblick die Ernährung der Waisenkinder, die von Robert Heinze betreut werden. „Außer den Nahrungsmitteln kauft Robert Medikamente. Im April beginnt in Haiti die Regenzeit. Bis dahin muss er Unterkünfte für die Kinder gebaut haben. Im Augenblick ‚hausen’ die Kinder in Pappkartons und Tüchern.“ Auch ist Robert Heinze dabei, den Alltag der Kinder zu strukturieren, damit so etwas wie Normalität einkehrt und die Mädchen und Jungen ein wenig Abstand zu dem Horror um sie herum gewinnen können. „Robert hat gleich Fotos geschickt, die ihn mit ‚seinen’ Kinder zeigen, die sich auf diese Weise beim Heimatverein bedanken.“
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