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Facebook Party fällt aus
Es war früher Abend, als wir Sickingmühle besuchten. Heute sollte die Facebook Party stattfinden. Aber die Stadt Marl hat sie verboten, nicht ohne Grund. Bei den vergangenen Partys in anderen Städten kam es zu Ausschreitungen auch den Polizisten gegenüber. Die Sickingmühler hatten Angst das es hier auch dazu kommt. Also fuhr Info-Marl.de für euch dorthin. Nach der Kontrolle durch Andreas Müller ging es weiter Richtung Kanal. Sickingmühle wirkte wie eine Geisterstadt ausgestorben, leer. Einsam dümpelte das Polizeiboot am Kanal. Das Team von Tanja Stolper von der Wasserschutzpolizei hat nicht viel zu tun. „So ruhig war es schon lange nicht mehr „, sagte sie aus Erfahrung. Sie erzählten, dass Bierflaschen auf fahrende Schiffe geworfen werden, auch von Brücken aus. Dabei ist es den Werfern völlig, egal ob sie auch Personen verletzten können.
Zu dem Zeitpunkt kam der Bürgermeister Werner Arndt mit Mitgliedern des Ordnungsamtes zu dem Polizisten. Er bedankte sich persönlich bei den Beamten, aber nicht nur bei ihnen, sondern er fuhr von einer Kontrollstelle zur anderen, um sich bei allen Einsatzkräften zu bedanken. Auf dem Rückweg konnte man noch die Überreste der letzten Party bewundern. Ein Herz aus Teelichtern ist ja noch romantisch, aber die Reste eines Grills und jede Menge Glasscherben ist nicht mehr schön. Wenn man bedenkt, das an Sommertagen Kinder barfuß laufen und sich dabei schwer verletzen können. Man könnte seinen Müll auch geordnet wieder mitnehmen, oder einfach in die bereitgestellten Mülleimer entsorgen. Aber diese werden dann als Lagerfeuer missbraucht.
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