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Mauern eingerissen – Brücken gebaut
Der erste Satz aus dem Refrain der neuen (alten) Schule lässt schon einiges vermuten. Der Zusammenschluss des Albert Schweizer Gymnasium und des Geschwister Scholl Gymnasium. Zwischen den Schülern der einzelnen Schule waren Grenzen gesetzt. Man sprach nicht mit den anderen. Plötzlich war es nur noch eine Schule, da musste man Mauern einreißen und Brücken bauen. Dieser Tag der Einheit wurde würdig gefeiert. Es begann das ungarische Streichquartett pizzicato. In seiner Rede sprach Bürgermeister Werner Arndt auch die Probleme der Schule an. Im Vordergrund steht das gemeinsame Lehrerzimmer, das auch von anderen Rednern angesprochen wurde. Der gemeinsame Schulchor sang Never Mind. Dr Gernod Röker sprach von der Schule, dem Zusammenschluss beider Schulen, und Schulpolitik der Zukunft. Frau Braunstein von der Musikschule Marl und Pia Dahl, Carsten Balser spielten Tango. Klaus J. Koch der Schulleiter hatte sich auf die Stellenausschreibung für das ASGSG beworben, obwohl er schon Schulleiter war. In Dialog mit Marion Dohms wurden von der Schülersprecherin Katharina Koch einige Fragen beantwortet, die die Schwierigkeiten an der Schule betreffen. Zum Abschluss trat die Schulband F!VE auf und sang mit der Jahrgangsstufe 5 die Schulhymne.
Während noch die Festreden liefen, ging es auf dem Schulhof schon hoch her. Stände waren aufgebaut, die einzelnen Klassen hatte sich für das Fest etwas einfallen lassen. Fruchtcoktails, Schokoladenfrüchte, Salate, Kuchen und vieles mehr. Die Schüler und Lehrkräfte hatten sich richtig Mühe gegeben. Nachdem Sektempfang kam, Leben auf die Bühne, jede Minute Aktion. Musik am laufenden Band, Schauspiel oder Tanz alles von den Schülern selbst gemacht. Am besten haben mir die russischen Balladen gefallen, sie wurden von den Schülern in Russisch vorgetragen. Das heißt, sie mussten nicht nur den Text lernen, sondern auch die Sprache. Zu erwähnen wäre da noch F!VE die Schulband des ASGSG die Sängerin Laura Mazurkiewics kam mit ihrer schönen Stimme leider nicht immer durch.
Noch zu erwähnen, Jana Zwetschke, sie war verantwortlich für die Musikalischen Aufführungen, sie war einfach überall, eine ganz tolle Leistung.
Zum Abschluss muss ich sagen, ich wurde mit offenen Armen empfangen, ich fühlte mich gleich heimisch. Zu der Organisation, viele Vereine in Marl sollten zum ASGSG fahren, und sich erkundigen, wie mit viel Engagement und wenig Geld so ein Fest organisiert.
Euer Ebbi
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