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75 Jahre Marl
Die Stadt wollte zum 75 jährigen Bestehen ein großes Fest feiern, aber wie feiert man ein Fest, wenn man kein Geld hat. Auch im Rathaus hat man sich seine Gedanken gemacht. Unsere Stadtväter kamen dann zu der Idee Vereine und Restaurants einzuladen, um sich zu präsentieren. Anfang des Jahres verlief alles sehr schleppend, kaum Anmeldungen wurden getätigt. Je näher der Termin rückte konnte man sich vor Anfragen kaum retten, vielen, die ausstellen wollten, musste abgesagt werden. Am Tag des Jubiläums konnte man den Creiler Platz kaum überblicken. Überall standen Zelte, und im kulinarischen Dorf wurde fast um die Wette gekocht und gebraten. Vom Wildschwein Döner bis zum gekochten Fisch war alles vorhanden, was das Herz begehrte. Aber nicht nur der Creiler Platz war belegt auch die Josefa Lazuga Straße war voll. Dort hatte die AV ein großes Zelt aufgebaut, man konnte verschiedene Mineralien betrachten. Für die Kinder war der heiße Draht von den Auszubildenden aufgebaut worden. Der 3D Fahrsimulator war sehr begehrt. Bein ADFC konnte man sein Drahtesel mit einer Codierung versehen lassen. Bei der Ski-Zunft konnt man mit einem Ski Simulator schon etwas üben.
Die Kunsthandwerkermeile rund um den See bot hochwertige handgefertigte Erzeugnisse an.
Aber wie jedes Fest fängt es mit dem Fassanstich an, Bürgermeister Werner Arndt war hier gefragt. Mit einigen Schlägen des Hammers war der Zapfhahn eingeschlagen, mit einem kräftigen „ a zapft is „ gab es Freibier. Etwas später musste er noch einmal ran, hier galt es die Torte anzuschneiden.
Auf der RWE-Bühne gab es keine Minute ruhe, ob es die Tanzklubs oder Sportvereine waren jeder zeigte sein können. Die Besucher waren begeistert. Um 20:00 Uhr bei strömenden Regen spielte das Rockorchester Ruhrgebiet. Viele kauften sich Regenumhänge, um sich vor den Fluten die sich ergossen zu schützen.
Am Sonntagnachmittag gab es noch einen Höhepunkt auf der Bühne. Saturn hatte den Auftritt von Olaf Henning gesponsert. Dicht gedrängt standen die Menschen an der Bühne, um ihn einmal Live zu erleben. Nach einigen Minuten hatte Olaf Henning die Massen im Griff. Alle sangen sehr textsicher seine Lieder mit.
Viele mit denen ich gesprochen habe waren einfach begeister von diesem Fest, und die einhellige Meinung war das könnte man doch nächstens Jahr noch einmal machen.
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